1989: 25 Jahre; Ausbildung zur Apothekenfacharbeiterin, Abitur an der Volkshochschule; ab 1987 Theologie-Studium in Jena; ab 1989 in Leipzig… parallel in dissidentischen Gruppen engagiert. … bis Mai 1990 Vertreterin der Fraueninitiative Leipzig am Runden Tisch des Bezirkes Leipzig, studierte ab 1993 Politikwissenschaften, Geschichte und Volkswirtschaftslehre, danach freiberufliche Tätigkeit auf dem Gebiet der interkulturellen politischen Bildung in Berlin und Europa…

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Sophia Bickhardt

… Was mich geprägt hat, war das intellektuelle Spannungsfeld zwischen einerseits dem christlichen Elternhaus mit einer Mutter, die als Theologin und einem Vater, der als Pfarrer berufstätig war, und andererseits der sozialistischen Schule mit den diversen Marx-Inspirationen, die auch räumlich gegenüber dem Pfarrhaus stand. … Zurücksetzungen, weil ich ein Pfarrerskind war, habe ich nicht erlebt.

… Ab Frühjahr 1986 war ich in der Arbeitsgruppe „Menschenrechte und Justiz“ der Initiative Frieden und Menschenrechte (IFM) in Berlin aktiv – mit Stippvisite auch bei den Frauen für den Frieden … Ich hatte verschiedene Gruppierungen abgegrast. Enorm wichtig waren zunächst Aktion Sühnezeichen, später IFM, ESG Jena (Evangelische Studentengemeinde) und dann die Fraueninitiativen. …

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Das gesamte Interview wird im gerade entstehenden Offenen feministischen Demokratie-Archiv | OfemDA einsehbar sein. Siehe hier